Samstag, 23. Mai 2026, 18 Uhr

Landespolizeiorchester Brandenburg

Landespolizeiorchester Brandenburg und Atrin Madani

„Kino für die Ohren“ – Benefizkonzert

Das Landespolizeiorchester Brandenburg (LPO) ist das über die Landesgrenzen hinaus bekannte und beliebte Berufsblasorchester der Brandenburger Polizei. Zusammen mit dem Sänger Atrin Madani spielt das LPO zugunsten des Johannischen Sozialwerkes beliebte Musiken aus Filmklassikern.

 

Atrin Madani ist ein Weltreisender in Sachen Jazz, in seinem Schöneberger Kiez fest verwurzelt. 1998 geboren, ist er ein Berliner ohne Ost- oder West- davor, hat er die Teilung der Stadt nicht erlebt, die Mauer nie gesehen. Berlin wurde Hauptstadt und Regierungssitz, für ihn ist es vor allem die deutsche Hauptstadt des Jazz. Und da gibt es keine Grenzen, keine Mauern. Jazz ist eine universelle Sprache.
Atrin Madani ist längst kein Unbekannter mehr in der Jazzszene. Mit seiner beeindruckenden Stimme und seinem vielseitigen Repertoire hat sich der Sohn iranischer Einwanderer mittlerweile einen Platz in den Herzen der Jazz-Liebhaber erobert.

Madani trat mit zehn Jahren in den Staats- und Domchor Berlin ein. Er sang mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Ingo Metzmacher und Simon Rattle. Nach dem Abitur 2017 studierte er Jazzgesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresdenbei Céline Rudolph; im Herbst 2019 wechselte er ans Jazz-Institut Berlin, um sein Studium bei Judy Niemack fortzusetzen. Als Mitglied des Bundesjazzorchesters (2018/2019) war er international auf Tour.

Madani trat mit Musikern wie Django Bates, Jiggs Whigham, Marc Secara, Christian von Kaphengst, Torsten Goods, Thomas Stieger, Hendrik Smock, Benny Brown, Lisa Bassenge und Peter Fessler auf. Er sang als Solist der Bigband der Deutschen Oper Berlin.

2021 nahm Atrin in den Berliner Hansa Studios mit Musikern wie Christian von der Goltz und Tobias Backhaus sein Debüt-Album Where Are We Now? auf, das 2023 bei Timezone erschien. Gemeinsam mit dem Gitarristen Alexander Rueß und dem Bassisten Olaf Casimir stellte er das Album mit eigenen Versionen von Jazz- und Popklassikern beim Funkhauskonzert im Deutschlandfunk vor. 2025 war er als Solist mit der hr-Bigband in deren Weihnachtskonzert zu hören.

 

Das Landespolizeiorchester Brandenburg (LPO) hat sich gegenwärtig zu einem modernen, vielseitigen Unterhaltungsorchester entwickelt. Das Repertoire reicht von großen bläsersinfonischen Originalwerken über Oper, Operette und Musical, bis hin zu Cross-Over-Projekten aus Pop, Rock und Jazz.

Das LPO leistet einen wesentlichen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Polizei und des Landes Brandenburg. Es unterstützt die polizeiliche Präventionsarbeit, spielt bei öffentlichen Konzerten in den Konzerthäusern des Bundeslandes ebenso wie auf dienstlichen Veranstaltungen der Polizei, des Landesparlamentes und der Landesregierung. Auch Open-Air Veranstaltungen oder Konzerte auf öffentlichen Plätzen sind für das beliebte und geschätzte Berufsorchester keine Fremdwörter.

Jährlich absolviert das über 40-köpfige Orchester inklusive seiner Kammermusikensembles unter der Leitung von Christian Köhler als eines der führenden Berufsblasorchester in der Bundesrepublik Deutschland weit über 200 Konzerte im Land Brandenburg und über seine Grenzen hinaus.

Seinen Sitz hat das LPO in Potsdam. Selbstverständlich ist es aber eine Institution für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger – gleich welchen Alters und unabhängig vom Wohnort. Bläsermusik hat auf preußischem Boden immerhin eine über 500-jährige Vergangenheit – diese gilt es zu pflegen, zu fördern und auf höchstmöglichem Niveau weiterzuentwickeln.

In diesem Konzert spielt das Orchester zugunsten des Johannisches Sozialwerkes und ihres Projektes „TGO“, der Renaturierung der Fläche „Technikgelände Ost“, welche zur russischen Garnision in Glau gehörte und in eine nutzbare Fläche im öffentlichen Raum umgewandelt werden soll.

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

 

Atrin Madani

Foto: Dominik H. Müller